Aus der Geschichte - 1516 bis 1678

 

1516

-1678

1678

-1759

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-1836

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-1910

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-1934

1935

-1947

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-1986

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-2010

seit

2011

1516 bis 1678

Das Kreisarchiv in Zons besitzt das älteste bekannte Dokument (siehe Abbildung links) der Holzheimer Schützenbruderschaft der „Allerseligsten Jungfrau Maria". Bei dem Bruderschaftsbuch, von unbekannter Hand dem Kreisarchiv vor wenigen Jahren übereignet, handelt es sich zugleich um eine der ältesten Handschriften des Kreisarchivs. Es ist ein sog. Schmalfoliobändchen mit 41 beidseitig beschriebenen Blättern. Es enthält die Namen der Mitglieder sowie die Ein- und Ausgaben der Bruderschaft für die Zeit von 1516 bis 1640. „Ob das Jahr 1516 mit dem Gründungsjahr identisch ist, lässt sich nicht belegen, ist aber eher unwahrscheinlich.“ schreibt Dr. Emsbach 2001 in seinem Aufsatz in der Ortschronik zum 1.200-jährigen Jubiläum von Holzheim und weiter: „Es fehlt dazu jeglicher Hinweis, insbesondere ein Gründungsstatut. Dagegen spricht auch die Tatsache, dass bereits 1516 zahlreiche Einkünfte und Erbrenten belegt sind ... (Deshalb) scheint die Vermutung nicht abwegig zu sein, dass sich die Bruderschaft 1516 wieder begründet oder neu organisiert hat“, also bereits vor dem Jahre 1516 bestand (den vollständigen Artikel von Dr. Karl Emsbach, Leiter des Kreisarchivs, finden Sie in der Rubrik "Satzungen" unter dem Link "... 1516"). Bernd Gerigk sieht als Nachweis der früheren Gründung den Umstand, dass 1516 der Brudermeister Koen von Heiden abgewählt wurde, somit also bereits vor diesem Jahr im Amt gewesen sein muss.

Bruderschaftsbuch der Holzheimer Schützenbruderschaft

der „Allerseligsten Jungfrau Maria"

 

Das älteste im Holzheimer Pfarrarchiv erhaltene Dokument ist ebenfalls ein Nachweis der Tätigkeit der Marienbruderschaft. Johann-Heinrich Dorsemagen, Archivar des Pfarrarchivs der Katholischen Kirchengemeinde St. Martinus, sind die wesentlichen Erkenntnisse über die Vorgänger-Gemeinschaft unseres Vereins zu verdanken. Bei dem erwähnten Dokument handelt es sich um die Abrechnung des Vorsitzenden der Bruderschaft, des „Brudermeisters", für das Jahr 1627 (Bild Mitte).

„1642“, so führt Dr. Emsbach weiter aus, „sind die Bewohner Holzheims im sog. Hessenkrieg direkt in Mitleidenschaft gezogen worden. In diesem Jahr ist die Klause neben der Kirche verwüstet worden und augenscheinlich ist in den Wirren dieser Zeit auch die Marienbruderschaft in eine lang anhaltende Agonie entschlafen (und) ... nach längerer Erholungsphase im Anschluss an das Ende des 30-jährigen Krieges ... 1678 mit der Verabschiedung neuer Statuten (siehe rechts) wieder ins Leben getreten.

 

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